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PUMA PARTY - VOLKSBAR BERLIN 2010
DJ: Erick Decks, Musik by: Serious Mo, Location: Volksbar Berlin
Besuche Volksbar, Prenzlauer Berg auf Qype
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ARD.de (Erstes offizielles Tatort Public V.)
Vodafone TV-Spot Dreh in der Volksbar
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40 Jahre „Tatort“ Tatort Kneipe
Jeden Sonntag gucken tausende Menschen in den Berliner Bars gemeinsam den „Tatort“. Ein Ortstermin zum 40-jährigen Jubiläum der Kultserie.
Sonntagabend, halb acht, Volksbar.
Wer jetzt den Laden an der Schönhauser Allee 8 betritt, hat höchstens noch die Chance auf einen harten Plastikstuhl aus den Siebzigern. Die guten Plätze auf den Polstersesseln sind schon alle besetzt oder mit Jacken reserviert. Gewartet wird nicht etwa auf eine Liveperformance eines angesagten New Yorker Künstlers, sondern auf eine neue Folge des „Tatorts“. Die ARD- Serie wird hier seit gut zwei Jahren jeden Sonntag auf einer Großleinwand gezeigt, die einer WM-Übertragung würdig wäre. Mehr als hundert Gäste sind an diesem Abend da, um Axel Prahl und Jan Josef Liefers, dem Ermittlerteam aus Münster, bei der Arbeit zuzusehen. Unter ihnen sind auch Anne, Anna und Mike. Die Studenten haben einen Platz weit hinten abgekriegt, aber immerhin auf einem Sofa. Sie gucken den „Tatort“ gerne in Gesellschaft. „Es macht einfach Spaß, wenn man gemeinsam mitfiebern kann, wer der Mörder ist“, sagt Anna, die vor Kurzem ihren Fernseher abgeschafft hat. Die Serie ist seit ihrer Kindheit ein Wochenendritual. Ihre Lieblingsermittler sind die aus Münster und Berlin: Bar-Besitzer Max Weber weiß: Wenn der Tatort aus diesen Städten kommt, wird es besonders voll in seinem mit Graffiti verzierten Laden. Über die Theke gehen dann vor allem Heißgetränke. „Ich war schon immer Fan“, sagt Max. Da lag es nah, ein Public Viewing zu machen, schon damit er selbst keine Folge verpasst. Das sonntägliche Ritual beginnt in der Volksbar mit der „Tagesschau“. Gemeinsam wird die neue Brille des Nachrichtensprechers oder der starre Gesichtsausdruck des nordkoreanischen Diktators Kim Yong Il kommentiert. Sobald zu dem Teaser mit dem Fadenkreuz die „Tatort“-Titelmelodie erklingt, wird es still im Raum und alle starren auf die 24-Quadratmeter-Leinwand. Aufs Klo gehen ist jetzt tabu. Man lacht gemeinsam über die trockenen Witze der arroganten Gerichtsmediziners Boerne, Tipps, wer der Täter sein könnte, werden im Flüsterton mit den Sitznachbarn ausgetauscht. Ist der Mörder gefasst, hört man hier und da ein triumphierendes „Hab ich doch gleich gewusst.“
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Prenzlauer Berg - Die Schönhauser Allee 8, kurz vor dem Rosa-Luxemburg-Platz: Seit Monaten befindet sich hier die saublödeste Ärger-Stelle für Radfahrer und Fußgänger. Ein Baugerüst auf dem Gehweg lässt Passanten keinen Ausweg, sie müssen den Radweg benutzen (Foto). Die Radler sind natürlich genervt, genau wie die Kneipen in der Nachbarschaft.
Extra ärgerlich: Seit Wochen schon sind die Arbeiten an Dach und Fassade beendet. Der KURIER fragte nach bei Pankows Stadtrat für Bürgerdienste, Martin Federlein (CDU). Der klemmte sich hinter die Sache: "Es gibt zwar eine Genehmigung bis 31. August. Aber wir haben nachgefragt: Nächste Woche sollte das Gerüst entfernt sein."
Gestern am Nachmittag fingen die Gerüstbauer tatsächlich an, die Nerv-Stangen zu entfernen. Dienstag wollen sie fertig sein.
Sascha Langenbach, Berliner Kurier, 23.07.2010
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